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	<title>Ärztenetz BOHRIS e.V.</title>
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	<description>Medizinisch gut versorgt und vernetzt im westlichen Münsterland</description>
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	<title>Ärztenetz BOHRIS e.V.</title>
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		<title>10 Jahre Ärztenetz BOHRIS &#8211; Wie aus einer Idee ein starkes Netzwerk wurde</title>
		<link>https://www.bohris.net/aktuelles/10-jahre-aerztenetz-bohris-wie-aus-einer-idee-ein-starkes-netzwerk-wurde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Underberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 14:06:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor zehn Jahren wurde in Bocholt ein Projekt ins Leben gerufen, das heute aus der regionalen Gesundheitsversorgung nicht mehr wegzudenken ist: das Ärztenetz BOHRIS. Was 2016 als gemeinsame Initiative von Kommunen und Ärzteschaft begann, hat sich zu einem leistungsfähigen Netzwerk mit mittlerweile 97 niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten entwickelt – getragen von Zusammenarbeit, Engagement und einem [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Vor zehn Jahren wurde in Bocholt ein Projekt ins Leben gerufen, das heute aus der regionalen Gesundheitsversorgung nicht mehr wegzudenken ist: das Ärztenetz BOHRIS. Was 2016 als gemeinsame Initiative von Kommunen und Ärzteschaft begann, hat sich zu einem leistungsfähigen Netzwerk mit mittlerweile 97 niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten entwickelt – getragen von Zusammenarbeit, Engagement und einem klaren Ziel: die medizinische Versorgung vor Ort langfristig zu sichern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Doch was bedeutet ein solches Netzwerk eigentlich konkret?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Praxisnetz bezeichnet den strukturierten Zusammenschluss eigenständig tätiger Arztpraxen, die ihre Zusammenarbeit gezielt intensivieren, sich regelmäßig fachlich austauschen und gemeinsame organisatorische Strukturen entwickeln. Ziel ist es, die medizinische Versorgung für Patientinnen und Patienten besser zu koordinieren, Behandlungsabläufe effizienter aufeinander abzustimmen und die Versorgungsqualität insgesamt zu steigern – bei gleichzeitiger Wahrung der ärztlichen Unabhängigkeit der einzelnen Praxen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">________________________________________</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum das Ärztenetz gegründet wurde</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausgangssituation war klar: Eine zunehmend älter werdende Bevölkerung, steigende Anforderungen an die medizinische Versorgung sowie ein absehbarer Mangel an Ärztinnen und Ärzten stellten die Region bereits früh vor erhebliche Herausforderungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um diesen Entwicklungen aktiv zu begegnen, ergriffen die Städte Bocholt, Rhede und Isselburg gemeinsam mit engagierten Medizinerinnen und Medizinern die Initiative. Ziel war es, die medizinische Versorgung langfristig zu sichern und neue, tragfähige Strukturen der Zusammenarbeit zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 7. April 2016 wurde das Ärztenetz BOHRIS offiziell gegründet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit nahmen die drei Kommunen frühzeitig eine Vorreiterrolle ein und setzten bereits zu diesem Zeitpunkt auf eine vorausschauende und interkommunale Zusammenarbeit im Gesundheitswesen. Während vergleichbare Entwicklungen in vielen Regionen erst deutlich später in den Fokus rückten, wurde hier frühzeitig erkannt, wie entscheidend vernetzte Strukturen für eine zukunftssichere Versorgung sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">________________________________________</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der entscheidende Baustein: Förderung und Strukturaufbau</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wesentlicher Impuls für die Entwicklung des Netzwerks war die Förderung aus dem europäischen LEADER-Programm. Mit rund 111.000 Euro konnten frühzeitig die strukturellen Grundlagen geschaffen werden, um die Zusammenarbeit zwischen den Praxen systematisch aufzubauen und weiterzuentwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei zeigte sich schnell, dass ein funktionierendes Netzwerk mehr erfordert als die bloße Beteiligung einzelner Praxen. Notwendig sind klare Strukturen, verlässliche Kommunikationswege und eine zentrale Koordination, die den Austausch organisiert und gemeinsame Entwicklungen vorantreibt. Ziel war es daher, eine tragfähige Plattform zu etablieren, die den fachlichen Austausch stärkt, Projekte ermöglicht und neue Versorgungsansätze fördert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Aufbau eines professionellen Netzmanagements wurde dieser Ansatz konsequent weiterentwickelt. Seit 2021 übernimmt Sarah Underberg diese zentrale Funktion. Als Netzmanagerin fungiert sie als koordinierende Schnittstelle und zentrale Ansprechpartnerin innerhalb des Netzwerks. In enger Abstimmung mit dem Vorstand und den Mitgliedspraxen steuert sie die Zusammenarbeit, initiiert Projekte und sorgt für strukturierte Kommunikationsprozesse zwischen Praxen, Kommunen und weiteren Akteuren im Gesundheitswesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ist sie seit mittlerweile nahezu der Hälfte des Bestehens ein prägender Bestandteil der kontinuierlichen Weiterentwicklung und Professionalisierung des Ärztenetzes BOHRIS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">________________________________________</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vom Projekt zur Anerkennung als Praxisnetz: Ein Meilenstein in der Entwicklung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein entscheidender Schritt in der Weiterentwicklung des Ärztenetzes BOHRIS erfolgte im Jahr 2019 mit der offiziellen Anerkennung als Praxisnetz durch die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Praxisnetze sind Teil einer bundesweiten Entwicklung, die bereits in den 1990er-Jahren ihren Anfang nahm. Ziel dieser Zusammenschlüsse ist es, die Zusammenarbeit zwischen eigenständigen Praxen zu stärken und die Qualität der medizinischen Versorgung nachhaltig zu verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch gesundheitspolitisch wurde die Bedeutung solcher Strukturen früh erkannt: Praxisnetze wurden in das Fünfte Sozialgesetzbuch aufgenommen (§ 87b SGB V) und damit erstmals als fester Bestandteil der medizinischen Versorgung verankert. Mit dem GKV-Versorgungsstrukturgesetz von 2012 wurde schließlich die Grundlage für eine systematische Anerkennung und gezielte Förderung dieser Netzwerke geschaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anerkennung als Praxisnetz erfolgt in einem mehrstufigen Verfahren und ist an definierte Qualitäts- und Strukturkriterien gebunden. Für das Ärztenetz BOHRIS bedeutete dies einen kontinuierlichen Entwicklungsprozess: Nach der Aufnahme in die Basisstufe im Jahr 2019 folgte 2023 die Anerkennung in Stufe 1 und schließlich 2025 die Zertifizierung in die höchste Stufe 2.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit jeder erreichten Stufe konnten die internen Strukturen weiter professionalisiert, die Zusammenarbeit intensiviert und die Rolle des Netzwerks in der regionalen Versorgung nachhaltig gestärkt werden. Gleichzeitig bildete die Anerkennung die Grundlage für eine zunehmende organisatorische und finanzielle Unabhängigkeit des Netzwerks und ermöglichte es, eigene Strukturen und Entwicklungen eigenständig voranzutreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">________________________________________</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Menschen, die das Netzwerk geprägt haben</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Erfolg des Ärztenetzes BOHRIS ist untrennbar mit den Persönlichkeiten verbunden, die seine Entwicklung über viele Jahre hinweg engagiert begleitet und maßgeblich gestaltet haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders hervorzuheben ist Dr. Michael Adam, Mitinitiator und langjähriger Geschäftsführer des Netzwerks, der BOHRIS von der Gründung an mit großem persönlichem Einsatz geprägt hat. Im Jahr 2023 übergab er die Geschäftsführung an Dr. Jens Winkelmann und leitete damit einen gelungenen Generationswechsel ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein ebenso bedeutender Beitrag ist Elisabeth Böing von der Stadt Bocholt zuzuschreiben, die den Aufbau des Ärztenetzes bis 2021 federführend begleitet hat. Als zentrale Ansprechpartnerin auf kommunaler Seite hat sie die Vernetzung zwischen Städten, Ärzteschaft und weiteren Akteuren maßgeblich unterstützt und mit großem Engagement vorangetrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Zusammenspiel aus kommunaler Initiative und ärztlichem Engagement war eine wesentliche Grundlage für den nachhaltigen Erfolg des Netzwerks.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.bohris.net/wp-content/uploads/Bilder-Aktuelles-5-1024x683.png" alt="(v.l.): Elisabeth Böing, Dr. Ulrike Frye und Dr. Michael Adam." class="wp-image-2839" style="aspect-ratio:1.4992793575987737;width:1024px;height:auto" srcset="https://www.bohris.net/wp-content/uploads/Bilder-Aktuelles-5-980x653.png 980w, https://www.bohris.net/wp-content/uploads/Bilder-Aktuelles-5-480x320.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Verabschiedung vom scheidenden Geschäftsführer Dr. Michael Adam und Elisabeth Böing, als Kassenprüferin. © Ärztenetz BOHRIS</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">________________________________________</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein starkes Netzwerk mit klaren Strukturen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute wird das Ärztenetz von einem engagierten und zukunftsorientierten Team getragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Vorstand bilden Dr. Christian Goebel (1. Vorsitzender), Dr. Martin Wissing (2. Vorsitzender), Dr. Guido Euting (Kassenwart) und Dr. Martin Krüger (Schriftführer). Die Geschäftsführung liegt bei Dr. Jens Winkelmann. Ergänzt wird die Struktur durch einen siebenköpfigen Beirat, der die fachliche Vielfalt des Netzwerks widerspiegelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die enge Zusammenarbeit mit den beteiligten Kommunen ist bis heute ein zentraler Bestandteil des Netzwerks. Für die Stadt Bocholt ist seit 2021 Lisa Knuf Ansprechpartnerin, in Rhede begleitet Jutta Holthöfer-Bühse das Ärztenetz bereits seit seiner Gründung, und für Isselburg ist seit 2025 Kerstin Neumann zuständig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">________________________________________</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Blick in die Zukunft</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rahmenbedingungen im ambulanten Sektor stehen aktuell vor tiefgreifenden Veränderungen. Der zunehmende Fachkräftemangel, steigende bürokratische Anforderungen, der demografische Wandel sowie wachsende Erwartungen an eine moderne, digital unterstützte Versorgung stellen niedergelassene Ärztinnen und Ärzte vor immer größere Herausforderungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade vor diesem Hintergrund gewinnt die Vernetzung weiter an Bedeutung. Kooperation, abgestimmte Prozesse und der gemeinsame Austausch werden künftig noch stärker darüber entscheiden, wie stabil und leistungsfähig die medizinische Versorgung in der Region bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ärztenetz BOHRIS versteht sich dabei auch in Zukunft als Plattform, die Orientierung bietet, Zusammenarbeit fördert und neue Impulse setzt. Im Fokus stehen insbesondere die Gewinnung und Begleitung von ärztlichem Nachwuchs, die Weiterentwicklung digitaler und sektorenübergreifender Versorgungsansätze sowie die nachhaltige Sicherung einer wohnortnahen medizinischen Betreuung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ärztenetz BOHRIS hat sich in den vergangenen Jahren zu einem stabilen, funktionierenden Netzwerk entwickelt und ist heute ein verlässlicher Partner im Gesundheitswesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pressekontakt:</strong> Sarah Underberg – sarah.underberg@bohris.net – Tel.: 0151 728 77 0 99</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Große Resonanz auf Auftaktveranstaltung – neue Frauenberatung startet am 18.03.2026 in Bocholt</title>
		<link>https://www.bohris.net/aktuelles/grosse-resonanz-auf-auftaktveranstaltung-neue-frauenberatung-startet-am-18-03-2026-in-bocholt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Underberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 13:04:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit großer Beteiligung ist das neue Beratungsangebot für Frauen in Bocholt vorgestellt worden. Rund 80 Gäste aus unterschiedlichen Bereichen – darunter Medizin, Beratung, Polizei, Sozialarbeit, Verwaltung sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger – folgten der Einladung des Ärztenetzes BOHRIS zur Auftaktveranstaltung. Im Mittelpunkt des Projekts steht eine neue Außensprechstunde der Frauenberatungsstelle „Frauen für Frauen e. V.“, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit großer Beteiligung ist das neue Beratungsangebot für Frauen in Bocholt vorgestellt worden. Rund 80 Gäste aus unterschiedlichen Bereichen – darunter Medizin, Beratung, Polizei, Sozialarbeit, Verwaltung sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger<strong> –</strong> folgten der Einladung des Ärztenetzes BOHRIS zur Auftaktveranstaltung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt des Projekts steht eine neue Außensprechstunde der Frauenberatungsstelle „Frauen für Frauen e. V.“, die jeden dritten Mittwoch im Monat von 13 bis 15 Uhr im Europahaus Bocholt (Raum Italien) stattfinden wird. Der <strong>Starttermin ist Mittwoch, der 18. März 2026</strong><strong>.</strong> Eine Anmeldung zur Beratung ist erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ärztenetz BOHRIS finanziert die neue Außensprechstunde zunächst für ein Jahr, um die ganzheitliche Gesundheitsversorgung von Frauen in der Region zu stärken. Während in Arztpraxen naturgemäß vor allem medizinische Aspekte im Mittelpunkt stehen, bleiben die psychosozialen Lebenssituationen von Frauen im Praxisalltag häufig nur begrenzt im Blick. Die Frauenberatungsstelle setzt genau an dieser Stelle an und bietet ergänzende Unterstützung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der neuen Außensprechstunde wird das bestehende Angebot der Beratungsstelle in Ahaus um eine wohnortnahe persönliche Beratung in Bocholt erweitert. Ergänzend stehen weiterhin eine <strong>telefonische sowie eine Online-Beratung</strong> zur Verfügung. Zudem gibt es bereits eine <strong>Außensprechstunde in Borken (jeden ersten Mittwoch im Monat von 13 bis 15 Uhr)</strong><strong>.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Niedrigschwellige Beratung durch erfahrene Fachkräfte</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beratung wird vom Verein Frauen für Frauen e. V. durchgeführt. Die Fachstelle arbeitet mit Diplom-Sozialpädagoginnen/Sozialarbeiterinnen und Psychologinnen, die Frauen in unterschiedlichen Lebenssituationen begleiten und unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Beratungsangebot richtet sich an Frauen ab 16 Jahren sowie an alle Menschen, die sich als Frau definieren. Frauen können sich mit sehr unterschiedlichen Anliegen an die Beratungsstelle wenden – etwa bei belastenden Lebenssituationen, persönlichen Krisen, Konflikten im privaten oder beruflichen Umfeld, Fragen rund um Trennung oder Neuorientierung oder schwierigen Erfahrungen in Beziehungen. Auch Gewalterfahrungen können Thema der Beratung sein – unabhängig davon, ob sie körperlicher, emotionaler, digitaler oder sexualisierter Art sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus bietet die Beratungsstelle psychosoziale Prozessbegleitung für Frauen an, die Opfer einer Straftat geworden sind. Zwei der Mitarbeiterinnen sind dafür speziell qualifiziert und begleiten Betroffene auf Wunsch durch das gesamte Ermittlungs- und Gerichtsverfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein bewegendes Beispiel aus der Beratungspraxis</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn der Veranstaltung schilderte Kerstin Heggemann, Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin des Vereins Frauen für Frauen e. V., ein anonymisiertes Fallbeispiel aus ihrer Beratungspraxis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie berichtete von einer Frau, die nach einer langen, von Gewalt geprägten und emotional zermürbenden Beziehung schließlich den Weg zur Beratungsstelle fand. Während dieser Schilderung wurde es im Raum spürbar still. Viele der Anwesenden reagierten sichtbar bewegt. Die Geschichte löste Betroffenheit aus und sensibilisierte zugleich für Lebensrealitäten, die häufig im Verborgenen stattfinden – mitten in der Gesellschaft und oft ohne, dass das Umfeld davon erfährt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Beispiel machte deutlich, wie schwierig es für Betroffene sein kann, sich aus belastenden und toxischen Beziehungssituationen zu lösen. Gleichzeitig zeigte es, welche wichtige Rolle Beratung dabei spielen kann, Schutz zu finden, neue Perspektiven zu entwickeln und Schritt für Schritt wieder Stabilität aufzubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gemeinsame Verantwortung: Schutz von Frauen braucht starke Netzwerke</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen weiteren wichtigen Beitrag leistete Dagmar Reimer, Kriminalhauptkommissarin und Expertin für Prävention und Opferschutz im Kommissariat Kriminalprävention und Opferschutz des Kreises Borken. In ihrem Vortrag über die polizeiliche Arbeit stellte sie auch die Vernetzung der verschiedenen Hilfesysteme in den Mittelpunkt. Polizei, Beratungsstellen, medizinische Einrichtungen, soziale Träger und zivilgesellschaftliche Akteure müssten eng zusammenarbeiten, um betroffene Frauen wirksam unterstützen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Schutz von Frauen sei dabei keine Aufgabe einzelner Institutionen, sondern eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung, die nur gemeinsam getragen werden könne.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Frauenhaus Bocholt stellt eigenes Unterstützungsangebot vor</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das Frauenhaus Bocholt stellte seine Arbeit vor. Silke Hempen, Leitung des Frauenhauses, berichtete über Schutz- und Beratungsangebote für Frauen und Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. Dabei geht es nicht nur um körperliche Gewalt, sondern auch um psychische und ökonomische Gewalt, die häufig weniger sichtbar, aber ebenso belastend sein können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Regelmäßige Beratung zu Themen der häuslichen Gewalt findet im CaritasCentrum Bocholt – Familieninformationszentrum statt:</p>



<p class="wp-block-paragraph">CaritasCentrum Bocholt, Nordwall 44–46, 46399 Bocholt</p>



<p class="wp-block-paragraph">Montag: 10:00 – 11:30 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph">Donnerstag: 16:30 – 18:00 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Codewort „ANNA“: Spurensicherung ohne sofortige Anzeige</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer wichtiger Baustein in diesem Kontext der regionalen Unterstützung ist die Anonyme Spurensicherung (ASS) im St.-Agnes-Hospital Bocholt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Betroffene von körperlicher oder sexualisierter Gewalt können dort mit dem Codewort „ANNA“ eine medizinische Untersuchung und Spurensicherung durchführen lassen – auch dann, wenn sie sich noch nicht für eine Anzeige entscheiden möchten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade bei solchen Straftaten gibt es häufig keine Zeugen. Deshalb ist es wichtig, mögliche Spuren möglichst frühzeitig medizinisch sichern zu lassen. Dabei werden Verletzungen dokumentiert und mögliche DNA-Spuren gesichert. Diese Beweise werden gerichtsfest für bis zu zehn Jahre aufbewahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Betroffene haben dadurch Zeit, in Ruhe zu entscheiden, ob sie später Anzeige erstatten möchten. Erst wenn sie sich innerhalb dieser Frist dafür entscheiden, werden die gesicherten Spuren für ein Strafverfahren genutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kontakt</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">St.-Agnes-Hospital Bocholt</p>



<p class="wp-block-paragraph">Barloer Weg 125</p>



<p class="wp-block-paragraph">46397 Bocholt</p>



<p class="wp-block-paragraph">Telefon: 02871 – 200</p>



<p class="wp-block-paragraph">Codewort: ANNA</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pressekontakt:</strong> Sarah Underberg – sarah.underberg@bohris.net – Tel.: 0151 728 77 0 99</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ärztenetz BOHRIS lädt zum Infoabend „Dein Weg in die Medizin“ ein</title>
		<link>https://www.bohris.net/aktuelles/aerztenetz-bohris-laedt-zum-infoabend-dein-weg-in-die-medizin-ein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Underberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 15:05:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.bohris.net/?p=3488</guid>

					<description><![CDATA[Wie realistisch ist der Weg ins Medizinstudium? Welche Voraussetzungen sind wichtig, wie läuft das Studium tatsächlich ab – und wie sieht der spätere Berufsalltag als Ärztin oder Arzt wirklich aus? Antworten auf diese Fragen bietet ein Informations- und Gesprächsabend, zu dem das Ärztenetz BOHRIS am Mittwoch, 04. März 2026, um 18:00 Uhr ins Europahaus Bocholt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wie realistisch ist der Weg ins Medizinstudium? Welche Voraussetzungen sind wichtig, wie läuft das Studium tatsächlich ab – und wie sieht der spätere Berufsalltag als Ärztin oder Arzt wirklich aus? Antworten auf diese Fragen bietet ein Informations- und Gesprächsabend, zu dem das Ärztenetz BOHRIS am Mittwoch, 04. März 2026, um 18:00 Uhr ins Europahaus Bocholt (Adenauerallee 59, Raum Belgien) einlädt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Veranstaltung möchte das Ärztenetz insbesondere Schülerinnen und Schüler ansprechen, die sich für Medizin interessieren und sich frühzeitig Orientierung wünschen. Gleichzeitig sind Eltern ausdrücklich eingeladen, ihre Kinder zu begleiten. Die Veranstaltung ist offen, kostenfrei und setzt bewusst auf persönlichen Austausch statt auf reine Theorie.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Orientierung für den Weg ins Medizinstudium</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Weg in die Medizin wirft bei vielen jungen Menschen zahlreiche Fragen auf: Welche schulischen Voraussetzungen sind hilfreich? Wie realistisch sind Chancen auf einen Studienplatz? Was erwartet Studierende in den ersten Semestern – und wie belastend sind Studium und Prüfungen tatsächlich?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Infoabend soll hier Einblicke aus erster Hand ermöglichen. Ärztinnen und Ärzte aus der Region berichten offen über ihre eigenen Erfahrungen, Herausforderungen und Entscheidungen – vom Abitur über das Studium bis hinein in den Berufsalltag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gespräch stehen <strong>Dr. Christian Goebel</strong> und <strong>Dr. Jens Winkelmann</strong>, die den Teilnehmenden für persönliche Fragen zur Verfügung stehen und praktische Perspektiven aus dem Arbeitsalltag in der Medizin mitbringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Themen des Abends</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt stehen unter anderem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie läuft ein Medizinstudium wirklich ab?</li>



<li>Welche Voraussetzungen und Interessen sind wichtig?</li>



<li>Wege zum Studienplatz und mögliche Alternativen</li>



<li>Studium, Prüfungen und Praxiserfahrungen</li>



<li>Der Berufsalltag als Ärztin oder Arzt</li>



<li>Vereinbarkeit von Beruf, Freizeit und Familie</li>



<li>Unterschiede zwischen Klinik und Praxis</li>



<li>Offene Fragerunde mit persönlichem Austausch</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Engagement für den medizinischen Nachwuchs in der Region</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Infoabend leistet das Ärztenetz BOHRIS einen Beitrag zur Nachwuchsförderung in der Region. Gerade angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels im Gesundheitswesen gewinnt es an Bedeutung, junge Menschen frühzeitig für medizinische Berufe zu begeistern und gleichzeitig realistische Perspektiven aufzuzeigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Viele Jugendliche interessieren sich für Medizin, haben aber nur eine vage Vorstellung davon, wie der Weg dorthin tatsächlich aussieht. Uns ist wichtig, ehrlich über Chancen, Herausforderungen und persönliche Erfahrungen zu sprechen – und den direkten Dialog zu ermöglichen“, erklärt das Ärztenetz BOHRIS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung lebt vom offenen Gespräch und richtet sich ausdrücklich auch an Interessierte, die sich noch nicht sicher sind, ob ein Medizinstudium der richtige Weg ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Teilnahme und Anmeldung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnahme am Infoabend ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist zwingend über den QR-Code auf dem Flyer oder per E-Mail möglich.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Veranstaltungsdetails:</strong></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mittwoch,04. März 2026<br>18:00 Uhr<br>Europahaus Bocholt, Adenauerallee 59, Raum Belgien</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anmeldung &amp; Kontakt:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">kontakt@bohris.net</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ärztenetz BOHRIS stärkt psychosoziale Versorgung: Neues kostenfreies Beratungsangebot für Frauen ab 16 Jahren startet in Bocholt</title>
		<link>https://www.bohris.net/aktuelles/aerztenetz-bohris-staerkt-psychosoziale-versorgung-neues-kostenfreies-beratungsangebot-fuer-frauen-ab-16-jahren-startet-in-bocholt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Underberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 10:34:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.bohris.net/?p=3486</guid>

					<description><![CDATA[Frauen sollen Unterstützung künftig einfacher, wohnortnah und ohne große Hürden erreichen können: Das Ärztenetz BOHRIS unterstützt gemeinsam mit dem Verein Frauen für Frauen e. V. ein neues Beratungsangebot, das ab dem 18. März 2026 in Bocholt startet. Ziel ist es, die psychosoziale Versorgung in der Region gezielt zu stärken und Frauen aus Bocholt und Umgebung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Frauen sollen Unterstützung künftig einfacher, wohnortnah und ohne große Hürden erreichen können: Das <em>Ärztenetz BOHRIS</em> unterstützt gemeinsam mit dem Verein <em>Frauen für Frauen e. V.</em> ein neues Beratungsangebot, das ab dem 18. März 2026 in Bocholt startet. Ziel ist es, die psychosoziale Versorgung in der Region gezielt zu stärken und Frauen aus Bocholt und Umgebung eine vertrauliche, kostenfreie und niedrigschwellige Beratung direkt vor Ort zu ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die persönliche Außensprechstunde findet künftig jeden dritten Mittwoch im Monat von 13 bis 15 Uhr im Europahaus Bocholt (Adenauerallee 59, Raum Italien) statt. Eine vorherige Terminabsprache ist erwünscht. Damit wird das bestehende Beratungsangebot des Vereins erstmals dauerhaft um persönliche Beratungstermine in Bocholt erweitert und wohnortnah zugänglich gemacht. Damit reagieren die Projektpartner auf einen deutlich gewachsenen Bedarf an wohnortnaher Unterstützung und schaffen eine wichtige Ergänzung zu bestehenden medizinischen und sozialen Versorgungsstrukturen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Verein Frauen für Frauen e. V.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der gemeinnützige Verein Frauen für Frauen e. V. ist seit vielen Jahren im Kreis Borken als Beratungs- und Fachstelle für Frauen tätig. Das Angebot richtet sich an Frauen ab 16 Jahren und umfasst persönliche Beratung, telefonische Beratung sowie Online-Beratung – kostenlos, vertraulich und auf Wunsch anonym.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frauen können sich beispielsweise bei Krisensituationen, Konflikten, psychischen Belastungen, Fragen rund um Trennung und Scheidung oder anderen schwierigen Lebensphasen an die Beratungsstelle wenden. Auch Gewalterfahrungen können Thema sein – emotional, körperlich, sexualisiert oder digital. Der Verein ist dem Dachverband der autonomen Frauenberatungsstellen NRW sowie dem Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) angeschlossen und Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband. Der Hauptsitz befindet sich in Ahaus, zusätzlich gibt es bereits eine Außensprechstunde in Borken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Niedrigschwellige Beratung: Hilfe suchen darf selbstverständlich sein</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Beratungsangebot richtet sich bewusst an Alltagssituationen, die viele Frauen betreffen können – Ziel ist es, Beratung nicht als etwas „Außergewöhnliches“ oder Problembehaftetes darzustellen, sondern als normale und hilfreiche Unterstützung in belastenden Lebensphasen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Frauen zögern, Hilfe in Anspruch zu nehmen, weil sie befürchten, stigmatisiert zu werden oder ihre Situation als „nicht schwer genug“ empfinden. Genau hier setzt das Projekt an: Die Beratung soll frühzeitig, unkompliziert und ohne Bewertung zugänglich sein – unabhängig davon, wie groß oder klein das eigene Anliegen erscheint.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch das wohnortnahe Angebot und den vertraulichen Rahmen wird ein geschützter Zugang geschaffen, der Hemmschwellen abbaut und es erleichtert, Unterstützung anzunehmen, bevor sich Belastungen verfestigen. Beratung wird von uns als selbstverständlicher Bestandteil einer guten Gesundheits- und Sozialversorgung verstanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hintergrund und Entstehung des Projekts</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Impuls für das Projekt entstand im Rahmen eines Workshops für Medizinische Fachangestellte des Ärztenetzes BOHRIS zum Thema „sexualisierte Gewalt am Arbeitsplatz“. Im Mittelpunkt stand zunächst die Perspektive der MFAs, die in einem stark frauendominierten Berufsfeld arbeiten und im Praxisalltag sowohl fachlich als auch emotional häufig stark gefordert sind. Für Ärztinnen und Ärzte zeigt sich dabei auch die Rolle als Praxisinhaberinnen und Praxisinhaber: Sie sind nicht nur medizinisch verantwortlich, sondern zugleich Arbeitgeber und Ansprechpersonen für Mitarbeitende in belastenden Situationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im weiteren Austausch wurde jedoch schnell deutlich, dass sich viele der diskutierten Themen nicht ausschließlich auf das Team in den Praxen beschränken. Auch im Kontakt mit Patientinnen begegnen Ärztinnen und Ärzte regelmäßig psychosozialen Belastungen, die über die rein medizinische Behandlung hinausgehen. Arztpraxen sind damit häufig erste Anlaufstellen für Frauen in unterschiedlichen Lebenskrisen und spiegeln den Querschnitt der Stadtgesellschaft wider.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig wurde klar, dass Ärztinnen und Ärzte sowohl im Umgang mit Mitarbeitenden als auch in ihrer Rolle als behandelnde Medizinerinnen und Mediziner dort an Grenzen stoßen, wo ergänzende psychosoziale Unterstützung erforderlich wird. Zwar war sexualisierte Gewalt der Ausgangspunkt des Workshops, doch die Arbeit des Vereins Frauen für Frauen e. V. umfasst deutlich mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt setzt daher gezielt an dieser Schnittstelle an: Es schafft wohnortnahe Zugänge zu Beratung, stärkt die Zusammenarbeit zwischen medizinischen und psychosozialen Akteuren und trägt dazu bei, Versorgung ganzheitlicher zu denken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sarah Underberg, Netzmanagerin des Ärztenetzes BOHRIS, erklärt: „<em>Wir wollen Frauen auf mehreren Ebenen in den Blick nehmen – die vielen Frauen, die tagtäglich im Gesundheitssystem arbeiten, genauso wie die Frauen, die als Patientinnen zu uns kommen. Sie alle bringen ihre eigenen Lebensrealitäten, Belastungen und Erfahrungen mit. Unser Anspruch ist es, ein Umfeld mitzugestalten, in dem Frauen sich gesehen und ernst genommen fühlen. Umso mehr freuen wir uns, wenn sich weitere Unternehmen an der Poster-Aktion beteiligen und das Projekt als Multiplikatoren unterstützen.</em>“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auftaktveranstaltung: Projektstart, Information und Vernetzung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einer Auftaktveranstaltung stellt das Ärztenetz BOHRIS das neue Beratungsprojekt offiziell vor und lädt zum fachlichen Austausch ein. Ziel ist es, das Angebot bekannt zu machen, bestehende Unterstützungsstrukturen sichtbar zu machen und die Vernetzung unterschiedlicher Akteure in der Region zu stärken.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Termin:</strong> Mittwoch, 11. März 2026, 17:30 Uhr<br><strong>Ort:</strong> Bürgerverein Biemenhorst, Willi-Pattberg-Ring 2, 46395 Bocholt</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Platzkapazitäten begrenzt sind, ist eine <strong>verbindliche Anmeldung</strong> erforderlich unter:<br><a href="mailto:kontakt@bohris.net">kontakt@bohris.net</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung richtet sich nicht nur an medizinische Fachkreise, sondern ausdrücklich auch an interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie an Fachkräfte aus Beratung, Sozialarbeit, Bildung, Verwaltung und weiteren angrenzenden Bereichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitwirkende Referentinnen und Referenten sind unter anderem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Frauen für Frauen e. V.</strong> (Vorstellung des erweiterten Beratungsangebots)</li>



<li><strong>Silke Hempen</strong>, Leitung Frauenhaus Bocholt (Schutz- und Unterstützungsangebote für Frauen und Kinder)</li>



<li><strong>Dagmar Reimer</strong>, Kriminalhauptkommissarin und Opferschutzbeauftragte, Kreis Borken (kriminalpolizeiliche Prävention und Opferschutz)</li>



<li><strong>Dr. Carsten Böing</strong>, Chefarzt der Frauenheilkunde, St.-Agnes-Hospital (medizinische Schnittstellen und anonyme Spurensicherung)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Thematisch geht es unter anderem um das neue Beratungsangebot in Bocholt, Unterstützungsstrukturen für Frauen, kriminalpolizeiliche Prävention, medizinische Versorgungswege sowie die Zusammenarbeit unterschiedlicher Hilfesysteme in der Region.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von Antonia Giesing und Lucy Prooi. Gleichzeitig versteht sich der Abend als Plattform für Austausch, Vernetzung und gemeinsame Perspektiven auf eine bessere regionale Versorgung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Poster-Aktion: Unternehmen und Einrichtungen als wichtige Multiplikatoren</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit das neue Beratungsangebot möglichst viele Frauen erreicht, startet begleitend eine Informationsaktion in der Region. Unternehmen, Einrichtungen und Institutionen aus Bocholt, Rhede und Isselburg können kostenfrei Poster und Visitenkarten erhalten, um in ihren Räumlichkeiten auf das Angebot aufmerksam zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade im Arbeitsalltag, in Wartebereichen oder in öffentlich zugänglichen Räumen ergeben sich oft Situationen, in denen Informationen diskret wahrgenommen werden können. Ob in Aufenthaltsräumen, Sanitärbereichen, Beratungsstellen oder Empfangszonen – kleine Hinweise können dazu beitragen, dass Frauen Unterstützungsmöglichkeiten kennenlernen, ohne aktiv danach suchen zu müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ärztenetz BOHRIS versteht Unternehmen und Organisationen dabei als wichtige Multiplikatoren innerhalb der Stadtgesellschaft. Ziel ist es, das Thema niedrigschwelliger Beratung sichtbar zu machen und den Zugang zu Unterstützung im Alltag selbstverständlich werden zu lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessierte Unternehmen und Einrichtungen können sich direkt melden unter: <a href="mailto:kontakt@bohris.net">kontakt@bohris.net</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pilotprojekt mit Perspektive</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue Beratungsangebot ist zunächst als einjähriges Pilotprojekt angelegt. In diesem Zeitraum wird erprobt, wie die wohnortnahe Sprechstunde in Bocholt angenommen wird und welchen konkreten Bedarf es vor Ort gibt. Die Erfahrungen aus der Praxis sollen dazu beitragen, die weitere Entwicklung realistisch einschätzen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ärztenetz BOHRIS versteht seine Rolle dabei bewusst als Impulsgeber: Ziel ist es, den Aufbau eines niedrigschwelligen Angebots zu ermöglichen, Strukturen anzustoßen und die relevanten Akteurinnen und Akteure miteinander zu vernetzen. Langfristig geht es nicht darum, dass BOHRIS das Projekt dauerhaft trägt, sondern darum, den Grundstein für eine stabile Beratungsstruktur zu legen, die perspektivisch von geeigneten Partnern oder Trägern weitergeführt werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesem Engagement setzen das Ärztenetz BOHRIS und Frauen für Frauen e. V. ein gemeinsames Signal für eine moderne, alltagsnahe und gut vernetzte Unterstützung von Frauen in der Region – mit dem Ziel, nachhaltige Strukturen zu schaffen, die über die Projektlaufzeit hinauswirken.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Ärztenetz BOHRIS erreicht höchste Zertifizierungsstufe der KVWL – ein Meilenstein zum baldigen 10-jährigen Jubiläum</title>
		<link>https://www.bohris.net/aktuelles/das-aerztenetz-bohris-erreicht-hoechste-zertifizierungsstufe-der-kvwl-ein-meilenstein-zum-baldigen-10-jaehrigen-jubilaeum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Underberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2025 10:57:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.bohris.net/?p=3466</guid>

					<description><![CDATA[Das Ärztenetz BOHRIS, ein Zusammenschluss von Haus- und Fachärzten aus Bocholt, Rhede und Isselburg, wurde rückwirkend zum 27. Oktober 2025 von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) als Praxisnetz der Stufe 2 zertifiziert – der höchsten Stufe des dreistufigen Zertifizierungssystems. Die Zertifizierung bestätigt, dass das Ärztenetz BOHRIS bestimmte organisatorische und qualitative Standards erfüllt. Dabei handelt es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Ärztenetz BOHRIS, ein Zusammenschluss von Haus- und Fachärzten aus Bocholt, Rhede und Isselburg, wurde rückwirkend zum 27. Oktober 2025 von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) als Praxisnetz der Stufe 2 zertifiziert – der höchsten Stufe des dreistufigen Zertifizierungssystems.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zertifizierung bestätigt, dass das Ärztenetz BOHRIS bestimmte organisatorische und qualitative Standards erfüllt. Dabei handelt es sich vor allem um interne Strukturen und abgestimmte Verfahren, die die kooperative Berufsausübung der beteiligten Praxen unterstützen soll. Die Zertifizierung bewertet nicht die medizinische Leistung einzelner Praxen, sondern stellt sicher, dass das Netz als Ganzes über definierte Verantwortlichkeiten und funktionierende Kommunikationswege verfügt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anerkennung fällt in eine besondere Zeit: 2026 wird das Ärztenetz zehn Jahre alt. Gegründet wurde BOHRIS am 7. April 2016 als gemeinschaftliche Initiative der Stadt Bocholt und der niedergelassenen Ärzteschaft, unterstützt durch die Kommunen Rhede und Isselburg. Bereits 2019 wurde das Netz – damals noch maßgeblich durch die Stadtverwaltung Bocholt unterstützt – erstmals als Praxisnetz durch die KVWL anerkannt und in die Basisstufe zertifiziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vom Basisnetz zur höchsten Anerkennungsstufe</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2021 begann für BOHRIS eine entscheidende Entwicklungsphase. Mit den ersten eigenen Fördermitteln wurden professionelle Managementstrukturen geschaffen. Zu diesem Zweck wurde Ende 2021 die Gesundheits- und Sozialmanagerin Sarah Underberg eingestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dieser personellen Verstärkung und dem aufgebauten Know-how konnte das Netz die umfangreichen Anforderungen für weitere Zertifizierungen erstmals systematisch erfüllen. So gelang 2023 bereits die Anerkennung der Stufe 1 – obwohl Zertifizierungen normalerweise eine Laufzeit von fünf Jahren haben und eine erneute Prüfung erst danach vorgesehen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass BOHRIS nun sogar früher als erwartet auch die Stufe 2 erreicht hat, zeigt die konsequente Weiterentwicklung des Netzes und die Wirksamkeit der neu etablierten Strukturen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verantwortung und Gestaltung: Vorstand und Beirat</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Geleitet wird das Ärztenetz von einem erfahrenen ärztlichen Vorstand, dem Dr. Jens Winkelmann als Geschäftsführer sowie Dr. Christian Goebel (1. Vorsitzender), Dr. Martin Wissing (2. Vorsitzender), Dr. Guido Euting (Kassenwart) und Dr. Martin Krüger (Schriftführer) angehören.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Beirat – bestehend aus Dr. Ulrike Frye, Dr. Friederike Dörner (FEBO), Dr. Angela Erkens, Stefanie Schweckhorst, Agnes Rauter-Ullrich, Andrea Borckink-Ailene und Dr. Boris Bücher – erweitert die fachliche Perspektive und begleitet die inhaltliche Entwicklung des Netzwerks.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was Stufe 2 für die Praxen bedeutet: starke Gemeinschaft, trotz voller Autonomie</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Stufe-2-Zertifizierung profitieren die Mitgliedspraxen von klaren, verlässlichen Standards und einem professionellen Netzwerkmanagement, ohne ihre eigene Autonomie zu verlieren. Jede Praxis bleibt in ihren Entscheidungen unabhängig, kann sich jedoch u.a. auf gemeinsame Vorlagen, abgestimmte Prozesse und regelmäßig angebotene regionale Fortbildungen stützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zugleich stärkt die höchste Anerkennungsstufe das gemeinsame Auftreten des Netzes. BOHRIS fungiert heute als verlässliches Sprachrohr und als regionale Gesundheitsgemeinschaft, in der kollegialer Austausch ausdrücklich erwünscht ist. Für Nachwuchsärztinnen und -ärzte entsteht damit ein Umfeld, das Zusammenarbeit fördert und den Einstieg in die ambulante Versorgung erleichtert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was vor der Gründung des Netzes vielerorts noch von Konkurrenz geprägt war, hat sich bei BOHRIS zu einer vertrauensvollen, teils freundschaftlichen Zusammenarbeit entwickelt. Diese Kultur ist heute ein zentraler Faktor für die Stärke des Verbundes.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Netzwerk, das wächst</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ärztenetz BOHRIS hat sich in den vergangenen Jahren dynamisch entwickelt. Heute gehören 94 Ärztinnen und Ärzte aus 54 Praxen dem Verbund an – allein im Jahr 2025 kamen zwölf neue Mitglieder hinzu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem ist BOHRIS eng mit regionalen Partnern vernetzt, darunter ein Großteil der Pflegeeinrichtungen der drei Kommunen, das Klinikum Westmünsterland, der örtliche Ärzteverein, das Gesundheitsamt des Kreises Borken, die Gesundheitsregion Euregio, der PKD Bocholt sowie fachliche Netzwerke wie das Lymphnetz West e. V.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Kooperationen dienen dem regelmäßigen Austausch über Herausforderungen, Rahmenbedingungen und Perspektiven der beteiligten Bereiche. Auf dieser Basis können Synergien frühzeitig erkannt, Entwicklungen besser eingeordnet und Abläufe sinnvoll aufeinander abgestimmt werden – ein Gewinn für alle Beteiligten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Praxisübernahme durch Dr. Khaled Abuhalaweh stärkt die hausärztliche Versorgung in Bocholt</title>
		<link>https://www.bohris.net/aktuelles/praxisuebernahme-durch-dr-khaled-abuhalaweh-staerkt-die-hausaerztliche-versorgung-in-bocholt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Underberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2025 10:56:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Bocholt erhält Verstärkung in der hausärztlichen Versorgung: Dr. Khaled Abuhalaweh hat zum 1. Oktober 2025 die Hausarztpraxis in der Sertürnerstraße 1 übernommen. Er tritt damit die Nachfolge von Dr. Samer Ladkany an, der weiterhin als angestellter Arzt im Team tätig bleibt und so für Kontinuität in der Betreuung sorgt. Beim offiziellen Begrüßungsbesuch hießen der Erste [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Bocholt erhält Verstärkung in der hausärztlichen Versorgung: <strong>Dr. Khaled Abuhalaweh</strong> hat zum 1. Oktober 2025 die Hausarztpraxis in der <strong>Sertürnerstraße 1</strong> übernommen. Er tritt damit die Nachfolge von <strong>Dr. Samer Ladkany</strong> an, der weiterhin als angestellter Arzt im Team tätig bleibt und so für Kontinuität in der Betreuung sorgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim offiziellen Begrüßungsbesuch hießen der Erste Stadtrat <strong>Björn Volmering</strong>, <strong>Lisa Knuf</strong> aus dem Büro des Bürgermeisters sowie <strong>Sarah Underberg</strong>, Netzmanagerin des Ärztenetzes BOHRIS e. V., den neuen Praxisinhaber herzlich willkommen. Die Stadt Bocholt würdigte die Übernahme als wichtigen Beitrag zur langfristigen Sicherung der medizinischen Versorgung im Stadtgebiet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Abuhalaweh studierte Humanmedizin in Münster und war in mehreren Fachbereichen des <strong>Klinikums Westmünsterland</strong> in Bocholt und Stadtlohn tätig – zuletzt im Bereich <strong>Pneumologie</strong>. Der zweifache Familienvater lebt mit seiner Familie in Rhede und bringt umfangreiche klinische Erfahrung in die ambulante Versorgung ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich liebe diese Stadt und die Menschen hier – ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe in der Praxis“, betont Dr. Abuhalaweh. Mit seiner Entscheidung, in die hausärztliche Versorgung zu wechseln, stärkt er einen Bereich, der für die regionale Gesundheitsversorgung von zentraler Bedeutung ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Patientinnen und Patienten bleiben die vertrauten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im Praxisteam erhalten. Die Übernahme schafft damit sowohl personelle als auch räumliche Kontinuität und sorgt für einen reibungslosen Übergang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stadt Bocholt zeigt sich erfreut über die Praxisübernahme und hebt hervor, dass die Stabilisierung und Weiterentwicklung der hausärztlichen Versorgung ein wichtiger Baustein für die medizinische Infrastruktur der wachsenden Kommune ist. Auch das Ärztenetz BOHRIS begrüßt die Entscheidung Dr. Abuhalawehs und betont die Bedeutung engagierter Hausärzte für eine verlässliche regionale Versorgung.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Praxisübernahme durch Dr. Ioan-Bogdan Niculici stärkt die hausärztliche Versorgung in Bocholt</title>
		<link>https://www.bohris.net/aktuelles/praxisuebernahme-durch-dr-ioan-bogdan-niculici-staerkt-die-hausaerztliche-versorgung-in-bocholt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Underberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2025 10:55:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Bocholt erhält Verstärkung in der hausärztlichen Versorgung: Dr. Ioan-Bogdan Niculici hat zum Oktober die Praxis von Dr. Winfried Feldberg übernommen und führt sie nun am neuen Standort Kreuzstraße 9 weiter. Die Stadt Bocholt begrüßte den neuen Praxisinhaber offiziell und würdigte die Bedeutung dieser Übernahme für die medizinische Infrastruktur. Mit dem Umzug von der Kurfürstenstraße in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Bocholt erhält Verstärkung in der hausärztlichen Versorgung: <strong>Dr. Ioan-Bogdan Niculici</strong> hat zum Oktober die Praxis von Dr. Winfried Feldberg übernommen und führt sie nun am neuen Standort <strong>Kreuzstraße 9</strong> weiter. Die Stadt Bocholt begrüßte den neuen Praxisinhaber offiziell und würdigte die Bedeutung dieser Übernahme für die medizinische Infrastruktur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Umzug von der Kurfürstenstraße in moderne, zentral gelegene Praxisräume schafft Dr. Niculici einen gut erreichbaren Anlaufpunkt für Patientinnen und Patienten. Das gesamte vertraute Praxisteam bleibt erhalten, zusätzlich wurde eine neue Kollegin eingestellt – ein wichtiges Signal für Kontinuität und Stabilität in der Versorgung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Niculici ist seit 2012 fest im medizinischen Umfeld der Stadt Bocholt verankert. Nach Tätigkeiten als Assistenz- und später als Oberarzt auf der Intensivstation des St. Agnes-Hospitals spezialisierte er sich auf Innere Medizin mit den Schwerpunkten Intensivmedizin und Gastroenterologie. Anfang dieses Jahres entschied er sich bewusst für den Schritt in die hausärztliche Tätigkeit – mit der Praxisübernahme setzt er diesen Weg nun konsequent fort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Willkommensbesuch überbrachten <strong>Erster Stadtrat Björn Volmering</strong> sowie <strong>Sarah Underberg</strong>, Netzmanagerin des Ärztenetzes BOHRIS e. V., die offiziellen Grüße der Stadt und des Ärztenetzes. Beide betonten die Bedeutung der Praxisübernahme für die wohnortnahe Versorgung und die Attraktivität des Standortes Bocholt für medizinische Fachkräfte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stadt Bocholt sieht in der Übernahme ein positives Signal: Die gesicherte Kontinuität des Teams, der moderne Standort und die enge Einbindung in lokale Versorgungsstrukturen tragen dazu bei, die hausärztliche Versorgung langfristig stabil aufzustellen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Zeit für mich“ – kostenloser Entspannungskurs für pflegende Angehörige in Rhede</title>
		<link>https://www.bohris.net/aktuelles/zeit-fuer-mich-kostenloser-entspannungskurs-fuer-pflegende-angehoerige-in-rhede/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Underberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Nov 2025 12:41:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.bohris.net/?p=3438</guid>

					<description><![CDATA[Pflegende Angehörige leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft. In Deutschland werden laut Studien über 80 % der Pflegebedürftigen zu Hause versorgt – meist von Angehörigen, die dabei häufig an ihre körperlichen und psychischen Grenzen stoßen. Um diese Menschen gezielt zu entlasten, bietet das Ärztenetz BOHRIS in Kooperation mit dem TV Rhede ab dem 22. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading"></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Pflegende Angehörige leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft. In Deutschland werden laut Studien über 80 % der Pflegebedürftigen zu Hause versorgt – meist von Angehörigen, die dabei häufig an ihre körperlichen und psychischen Grenzen stoßen. Um diese Menschen gezielt zu entlasten, bietet das <strong>Ärztenetz BOHRIS</strong> in Kooperation mit dem <strong>TV Rhede</strong> ab dem <strong>22. Januar 2026</strong> den neuen Kurs <strong>„Zeit für mich“</strong> an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Angebot richtet sich an alle, die Angehörige pflegen – unabhängig davon, ob es sich um Kinder, Partnerinnen und Partner oder ältere Familienmitglieder handelt. Der Kurs findet donnerstags von 17 bis 18 Uhr im Vereinsheim des TV Rhede (1. OG) statt und umfasst acht Einheiten à 60 Minuten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da das Ärztenetz BOHRIS die Maßnahme finanziert, ist die Teilnahme <strong>kostenlos</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Kurs lernen Teilnehmende einfache Entspannungs- und Atemtechniken, Strategien zur Stressbewältigung und Methoden, um kleine Erholungspausen bewusst zu gestalten. Ergänzt wird das Angebot durch den Einsatz wohltuender Düfte und den moderierten Austausch mit anderen Menschen, die ähnliche Erfahrungen teilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir erleben in den Praxen, wie sehr pflegende Angehörige gefordert sind – körperlich, organisatorisch und emotional. Wenn wir als Ärztenetz die Gesundheit in der Region fördern wollen, gehört es auch dazu, die Menschen zu unterstützen, die im Hintergrund Großes leisten“, sagt Sarah Underberg, Netzmanagerin des Ärztenetzes BOHRIS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Leitung übernimmt Bettina Mattejat, die mit Fachwissen und Einfühlungsvermögen zeigt, wie Entspannung auch in kurzen Momenten gelingen kann. Ziel ist es, die eigene Resilienz zu stärken, das Stressniveau zu senken und langfristig das Wohlbefinden zu verbessern.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="722" height="1024" src="https://www.bohris.net/wp-content/uploads/ZEIT-FUeR-MICH-1748-x-2480-px-1-722x1024.png" alt="" class="wp-image-3439"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph">📅 <strong>Termin:</strong> 22. Januar – 19. März 2026<br>🕔 <strong>Donnerstags, 17–18 Uhr</strong><br>📍 <strong>TV Rhede, Vereinsheim 1. OG</strong><br>💜 <strong>Kosten:</strong> keine (finanziert durch das Ärztenetz BOHRIS)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anmeldung &amp; Informationen:</strong><br>📧 <strong><a>bohris@tv-rhede.de</a></strong><br>📞 <strong>0170 / 7817625</strong><br>👤 <strong>Übungsleiterin: Bettina Mattejat</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neuer Bericht der Patientenbeauftragten zur Patientenbefragung 2025</title>
		<link>https://www.bohris.net/aktuelles/neuer-bericht-der-patientenbeauftragten-zur-patientenbefragung-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Underberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Aug 2025 11:27:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.bohris.net/?p=3399</guid>

					<description><![CDATA[Der aktuelle Bericht der Patientenbeauftragten zur Patientenbefragung 2025 liegt nun vor und steht ab sofort zum Download bereit.Im Bericht werden die wichtigsten Rückmeldungen und Erkenntnisse aus Sicht der Patientinnen und Patienten in Bocholt, Rhede und Isselburg zusammengefasst. Ausgewählte Ergebnisse der Befragung: Mit diesen und weiteren Ergebnissen setzen wir uns gezielt für eine patientenorientierte Weiterentwicklung der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der aktuelle Bericht der Patientenbeauftragten zur Patientenbefragung 2025 liegt nun vor und steht ab sofort zum Download bereit.<br>Im Bericht werden die wichtigsten Rückmeldungen und Erkenntnisse aus Sicht der Patientinnen und Patienten in Bocholt, Rhede und Isselburg zusammengefasst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ausgewählte Ergebnisse der Befragung:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Fast 70 % der Teilnehmenden suchen mindestens viermal pro Jahr eine Arztpraxis auf – der medizinische Beratungsbedarf in unserer Region ist hoch.</li>



<li>Über 80 % fühlen sich durch ihre Ärztinnen und Ärzte gut oder sehr gut informiert, dennoch wünschen sich mehr als die Hälfte zusätzliche Zeit für Rückfragen und schriftliche Informationen zum Mitnehmen.</li>



<li>Für zwei Drittel der Befragten ist das persönliche Arztgespräch die wichtigste Informationsquelle – digitale oder gedruckte Angebote werden bisher wenig genutzt.</li>



<li>Die Aufklärung über Medikamente ist für viele noch verbesserungswürdig: Rund die Hälfte der Befragten wünscht sich verständlichere Erklärungen und Hilfen wie Medikationspläne oder Checklisten.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesen und weiteren Ergebnissen setzen wir uns gezielt für eine patientenorientierte Weiterentwicklung der Versorgung ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den <strong>vollständigen Bericht der Patientenbeauftragten zur Patientenbefragung 2025</strong> finden Sie hier:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.bohris.net/wp-content/uploads/Bericht-der-Patientenbeauftragten_Patientenbefragung_2025_BOHRIS-3.pdf">https://www.bohris.net/wp-content/uploads/Bericht-der-Patientenbeauftragten_Patientenbefragung_2025_BOHRIS-3.pdf</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Auswertung der Wartezeitenanalyse 2025 auf Netzebene</title>
		<link>https://www.bohris.net/aktuelles/auswertung-der-wartezeitenanalyse-2025-auf-netzebene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Underberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Aug 2025 11:20:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.bohris.net/?p=3377</guid>

					<description><![CDATA[in Projekt für mehr Transparenz in der ambulanten Versorgung Im Sommer 2025 haben 40 Haus- und Facharztpraxen aus Bocholt, Rhede und Isselburg an einer gemeinsamen Wartezeitenanalyse des Ärztenetzes BOHRIS teilgenommen. Ziel war es, die Erfahrungen von Patientinnen und Patienten rund um die Themen Terminvergabe und Wartezeit besser zu verstehen – und herauszufinden, wo Verbesserungen möglich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>in Projekt für mehr Transparenz in der ambulanten Versorgung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Sommer 2025 haben 40 Haus- und Facharztpraxen aus Bocholt, Rhede und Isselburg an einer gemeinsamen Wartezeitenanalyse des Ärztenetzes BOHRIS teilgenommen. Ziel war es, die Erfahrungen von Patientinnen und Patienten rund um die Themen Terminvergabe und Wartezeit besser zu verstehen – und herauszufinden, wo Verbesserungen möglich sind. Zwischen dem 22. Mai und dem 31. Juli 2025 nahmen 118 Bürgerinnen und Bürger anonym an der Befragung teil.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zentrale Ergebnisse auf einen Blick</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Altersverteilung</strong>: Die Mehrheit der Teilnehmenden war zwischen 60 und 74 Jahre alt (30 %), gefolgt von den Gruppen 30–44 und 45–59 Jahre (je 27,6 %).</li>



<li><strong>Besuchshäufigkeit</strong>: Über zwei Drittel der Befragten suchen ihre Arztpraxis mindestens viermal im Jahr auf.</li>



<li><strong>Gründe für den Arztbesuch</strong>: Am häufigsten wurden akute Beschwerden (71 %), Vorsorgeuntersuchungen (61 %) und Rezept- oder Überweisungswünsche (46 %) genannt.</li>



<li><strong>Terminvergabe</strong>: Die meisten vereinbarten Termine telefonisch (40 %), persönlich in der Praxis (35 %) oder über ein Online-Portal (25 %).</li>



<li><strong>Wartezeit bis zum Termin</strong>: Hausarzttermine erfolgten meist innerhalb von 1–3 Tagen, Facharzttermine erforderten oft Wartezeiten von über einem Monat.</li>



<li><strong>Wartezeit am Behandlungstag</strong>: Rund 78 % der Befragten wurden innerhalb von 30 Minuten aufgerufen.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum ist das wichtig?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Menschen fragen sich, warum es zu Wartezeiten in der Praxis oder bei der Terminvergabe kommt. Die Ergebnisse der Analyse zeigen: Die Ursachen liegen nicht in mangelnder Organisation – im Gegenteil. Die meisten Praxen arbeiten effizient und engagiert. Vielmehr spiegeln sich strukturelle Probleme wider, vor allem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>In Bocholt, Rhede und Isselburg liegt der hausärztliche Versorgungsgrad nur bei etwa 83 %.</li>



<li>40 % der Hausärzte in Bocholt sind bereits über 60 Jahre alt – zahlreiche Praxisschließungen sind in den nächsten Jahren absehbar.</li>



<li>Besonders in der Kinder- und Facharztversorgung gibt es spürbare Engpässe.</li>



<li>Viele junge Medizinerinnen und Mediziner ziehen Großstädte dem ländlichen Raum vor – unter anderem wegen besserer Infrastruktur, Arbeitszeitmodelle und familiärer Planbarkeit.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was können wir gemeinsam tun?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ärztenetz BOHRIS engagiert sich auf verschiedenen Ebenen, um die ambulante Versorgung in der Region zu sichern – durch Nachwuchsförderung, Vernetzung, Digitalisierung und Unterstützung für Praxen. Auf Basis der Analyse ergeben sich konkrete Ansatzpunkte für Praxen und Patientinnen und Patienten:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was Praxen tun (können):</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Digitale Angebote ausbauen</strong>: Online-Terminbuchungen, digitale Services und Apps sollen stärker kommuniziert und einfacher nutzbar gemacht werden.</li>



<li><strong>Wartezeiten besser kommunizieren</strong>: Informationen über den aktuellen Stand – z. B. per Anzeigetafel – helfen, die subjektive Wartezeit zu verkürzen.</li>



<li><strong>Nachwuchs gewinnen</strong>: Durch Mentoring, Kooperation mit medizinischen Fakultäten und finanzielle Förderinstrumente sollen neue ärztliche Kolleginnen und Kollegen für die Region gewonnen werden.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was Patientinnen und Patienten beitragen können:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Verständnis für komplexe Abläufe</strong>: Unvorhersehbare Ereignisse wie Notfälle oder aufwändige Beratungen führen manchmal zu Verzögerungen. Freundlichkeit und Geduld helfen in solchen Situationen allen Beteiligten.</li>



<li><strong>Digitale Angebote nutzen</strong>: Wer Termine oder Rezepte online bucht, entlastet das Telefonaufkommen und hilft, die Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten.</li>



<li><strong>Vorsorgetermine rechtzeitig planen</strong>: Frühzeitige Planung reduziert Engpässe – für Sie selbst und für andere.</li>



<li><strong>Konstruktives Feedback geben</strong>: Rückmeldungen sind willkommen und helfen Praxen dabei, sich weiter zu verbessern.</li>



<li><strong>Im Dialog bleiben</strong>: Gegenseitiger Respekt und Vertrauen sind entscheidend für eine gute medizinische Versorgung – gerade in Zeiten zunehmender Belastung.</li>
</ul>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unser Fazit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wartezeitenanalyse 2025 zeigt: Die Herausforderungen in unserer Region sind groß – insbesondere durch den zunehmenden Ärztemangel. Trotzdem gelingt es den meisten Praxen, ihre Patientinnen und Patienten zeitnah und professionell zu versorgen. Um die ambulante Versorgung langfristig zu sichern, braucht es gemeinsame Anstrengungen von Ärztenetz, Politik, Verwaltung und Bevölkerung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir danken allen Teilnehmenden für ihre Unterstützung – und freuen uns auf den weiteren Dialog.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Download der Analyse</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.bohris.net/wp-content/uploads/Auswertung_Wartezeitenanalyse-auf-Netzebene_2025-2.pdf">https://www.bohris.net/wp-content/uploads/Auswertung_Wartezeitenanalyse-auf-Netzebene_2025-2.pdf</a></p>
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